2014 Das Haus des Eremiten (Oblast Leningrad)

Ein Freund von mir, Sergej, kannte einen Mann, der viele Jahre ganz alleine im Wald als Eremit lebte. Vor einigen Jahre ist er gestorben und hat das "Häuschen" Sergej vermacht.

Es ist unvorstellbar, wie man das Haus finden kann. Sergej sagte, dass es nicht immer bei ihm klappte. Man muss 5 Stunden durch die wilde Natur gehen. Oft gibt es keinen Weg durch die Wildnis und das Dickicht. Es hat aber geklappt. Das Häuschen ist da, Lagerfeuer am Abend, tiefe Gespräche bis in die Nacht. Und Gedanken zum Thema der Weg, der unsichtbare Weg, den man intuitiv findet.

2 Tage im nirgendwo. Solche Orte mag ich besonders. Keine Technik und keine Zivilisation. Himmel, Wind, Pflanzen, Insekten, so viele feine Geräusche und Gerüche.